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Großbaustelle mit 12 Volvo FMX Electric

Eine Kraftwerksbaustelle, die im wahrsten Sinne des Wortes unter Strom steht, betreibt die TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG im Tiroler Oberland. Beim eingesetzten Fuhrpark setzt das größte Tiroler Energieversorgungsunternehmen auf eine Flotte von gleich 12 Volvo FMX Electric-Sattelzugmaschinen.
Der österreichweit erstmalige Einsatz von gleich 12 Volvo FMX Electric-Sattelzugmaschinen spart bei einem Kraftwerksprojekt der TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG unglaubliche 2,5 Millionen Liter Diesel und 6.000 Tonnen CO2. Foto: TIWAG/Berger, v.l.n.r.: Jürgen Voringer (Allianzvorstand Fa. Swietelsky), Peter Wetzlinger (Geschäftsführer Swietelsky Tunnelbau), TIWAG-Vorstandsdirektor Alexander Speckle, Annette Zeinlinger (wissenschaftliche Projektmitarbeiterin Boku Wien), Minister Peter Hanke (Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur in Österreich), Landesrat Renè Zumtobel, Jürgen Peer (Allianzvorstand Fa. Bodner), Erich Plochberger (Sales Director Volvo Group Austria GmbH).

 

Wenn im gut gefüllten Terminkalender von Verkehrsminister Peter Hanke eine Reise zu einer Kraftwerksbaustelle ins Tiroler Oberland am Programm steht, bei der das Thema Strom gleich doppelt im Mittelpunkt steht, dürfen Superlativen nicht fehlen. Dabei spricht eigentlich schon das Bauvorhaben für sich. Um die Wassermassen des Kraftwerkes Prutz-Imst nochmals nutzen zu können, wird ein weiteres Kraftwerk, die Innstufe Imst-Haiming errichtet. Sie soll rund 250 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen und damit an die 60.000 Haushalte mit erneuerbarer und absolut umweltfreundlicher Energie versorgen.

Bis zur Fertigstellung sind 370.000 Kubikmeter Beton und 3,5 Millionen Tonnen Ausbruchsmaterial zu befördern. Die beachtlichen Transportmengen dieses Großprojektes werden, erstmals in Österreich, von einer Flotte rein elektrisch angetriebener Baustellen-Lkw bewegt. „Die Baustelle läuft seit rund einem halben Jahr und die ersten Praxiserfahrungen zeigen, dass Elektromobilität auch in dieser Größenordnung tadellos funktionieren kann“, sagt TIWAG-Vorstand Alexander Speckle. „Der Einsatz von gleich 12 vollelektrischen Lkw auf einer Großbaustelle ist bisher einzigartig in Österreich“, bestätigt auch Verkehrsminister Peter Hanke.

 

Bis zu 24 Stunden im Dauereinsatz

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt den 12 dreiachsigen Volvo FMX Electric-Sattelzugmaschinen bei dem straffen Zeitplan der Baustelle nicht. Sie sind teilweise im Schichtbetrieb 24 Stunden im Einsatz. Deswegen wurden auch in der Projektphase alle erdenklichen Einsatzszenarien bis ins letzte Detail durchgespielt. Ebenso wurden die erforderlichen Ladezyklen berücksichtigt. „Durch die gewählte Konfiguration der Sattelzugmaschinen sind sie sowohl mit Kippsattelaufliegern wie auch mit Betonmischern einsetzbar. Das reduziert die Stillstandzeiten nochmals deutlich“, erklärt Christian Csenar, Key Account Manager Elektromobilität bei Volvo Trucks. Neben den 12 Sattelzugmaschinen stehen noch 12 Kippsattel- und vier Betonmischauflieger im Einsatz. „Bei diesem anspruchsvollen Einsatz macht sich die perfekte Kombination aus Robustheit und Flexibilität unserer Volvo FMX Electric-Modelle definitiv bezahlt“, so der Volvo Trucks-Mitarbeiter. Auch das Fahrpersonal zeigt sich überzeugt. Es lobt in erster Linie die geringen Geräusch- und Vibrationsbelastungen sowie das hohe Leistungsvermögen und die gute Dosierbarkeit der vollelektrischen Antriebskräfte.

 

14 Ladestationen errichtet

Stolze 5,5 Millionen Euro hat sich die TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG den Fuhrpark für dieses ökologische Prestigeprojekt kosten lassen. Mit dem Förderprogramm eMOVE Austria unterstützte der Bund die Anschaffung mit 1,6 Millionen Euro. Die Gesamtinvestitionssumme für das Projekt, das bis 2030 abgeschlossen sein soll, liegt bei 680 Millionen Euro.

Seit Projektbeginn haben die Elektro-Lkw bisher an die 200.000 km zurückgelegt, was immerhin fünf Erdumrundungen entspricht. Das ausgebrochene Material wird dabei zu Aufbereitungs- und Deponiestandorten gebracht. Um die Stromvorräte in den 540 kWh großen Akkus der Sattelzugmaschinen so zeitoptimiert wie möglich zu ergänzen, hat man ein Netz von 14 Schnellladesäulen an drei Standorten installiert. Der Strom dafür wird, wie könnte es anders sein, umweltfreundlich aus Wasserkraft gewonnen. Das spart bei diesem Projekt rund 2,5 Millionen Liter Diesel und 6.000 Tonnen CO2.

 

Weiterführende Informationen zum Projekt: Überblick - erneuerbare+ Energie mit Perspektiven

 

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Ernst Gappmaier
Marketing Manager Volvo Trucks

Tel: +43 (0)5 7500-400 12
E-Mail: ernst.gappmaier@volvo.com

 

Volvo Trucks bietet umfassende Transportlösungen für anspruchsvolle Geschäftskunden an. Das Unternehmen vertreibt eine umfangreiche Palette an mittelschweren bis schweren Lkw mit einem starken, globalen Händlernetzwerk mit 2.200 Servicestellen in rund 130 Ländern. Volvo Trucks werden in 12 Ländern auf der ganzen Welt gefertigt. 2025 wurden weltweit etwa 120.000 Volvo Lkw ausgeliefert. Volvo Trucks gehört zur Volvo Group, einem der weltweit führenden Hersteller von Lastkraftwagen, Bussen, Baumaschinen sowie Schiffs- und Industriemotoren. Ein umfassendes Spektrum an Finanzierungs- und Service-Dienstleistungen gehört ebenfalls zum Angebot des Konzerns. Die Aktivitäten von Volvo Trucks basieren auf den Grundwerten Qualität, Sicherheit und Umweltschutz.